Im Bezirk Jennersdorf wurden 264 Einsätze mit über 4000 Mannschaftsstunden verzeichnet.
Die massiven Schneemengen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 20. Februar 2026, und am Freitag selbst niedergingen, führten zu einem landesweiten Großeinsatz der burgenländischen Feuerwehren. Bereits in den frühen Morgenstunden des Freitags mussten zahlreiche Einsatzkräfte ausrücken.
Insgesamt standen von Freitag, 20. bis Sonntag, 22. Februar 2026, 230 Feuerwehren mit rund 3.000 Feuerwehrmitgliedern im Dauereinsatz. In diesem Zeitraum wurden 922 Einsätze professionell und erfolgreich abgearbeitet.
Allein im Bezirk Jennersdorf wurden 264 Einsätze mit über 4000 Mannschaftsstunden verzeichnet
In Teilen der Bezirkes Jennersdorf kam es infolge von Schneebruch zu Stromausfällen. Bäume und herabfallende Äste beschädigten Stromleitungen. Die Feuerwehren unterstützten die Energieversorger bei Sicherungsmaßnahmen sowie beim Freimachen von Zufahrtswegen.
Sieben BOS-Funkstationen wurden vorsorglich notstromversorgt, um die Kommunikationsfähigkeit auch bei Stromausfällen jederzeit sicherzustellen. Darüber hinaus wurden im Auftrag des Landeskoordinationsstabes leistungsstarke Stromaggregate in die betroffenen Regionen verlegt, um die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten.
Parallel dazu kamen Teleskoplader der Feuerwehren Leithaprodersdorf und Oberpullendorf sowie des Landesfeuerwehrkommandos zum Einsatz, um beschädigte Stromleitungen zugänglich zu machen, schwere Schneelasten zu entfernen und Verkehrswege freizuräumen-
Aktuell befinden sich noch zwei Teleskoplader des Landesfeuerwehrkommandos unterstützend im Einsatz, um die Aufräumarbeiten in besonders betroffenen Gebieten weiter voranzutreiben.
Autor: HBI Martin ERNST
